Neunzehn Jahre lang war Karin Plöckinger an der Johann-Rieder-Realschule in Rosenheim tätig, als Lehrerin, Mitglied der erweiterten Schulleitung und schließlich als Realschulkonrektorin und ständige Stellvertreterin der Schulleiterin Sibylle Daxlberger. Zum 1. August trat Plöckinger nun selbst eine Schulleiterstelle an – an der Dientzenhofer-Realschule in Brannenburg. Dass ein Wechsel nach so langer Zeit nicht mit einem leisen Abschied verbunden sein kann, stand für die gesamte Schulfamilie schon seit Langem fest. Und so bemühten sich die Schulband, die SMV, das Lehrerkollegium und nicht zuletzt alle Schülerinnen und Schüler am vorletzten Schultag des Jahres um den „geräuschlosen“ Aufbau einer beispiellosen Choreografie im Schulhof. Aus roten Papierbögen formten gut 100 Mitwirkende ein Herz, das sie der überraschten Konrektorin, die unter einem Vorwand in den dritten Stock gelotst worden war, entgegenstreckten. Sichtlich gerührt nahm Plöckinger die Ovationen der Schulgemeinschaft entgegen, ehe sie schließlich auf dem Pausenhof von den Klassensprecherinnen und Klassensprechern aller Jahrgangsstufen je eine Rose und ein individuelles Geschenk erhielt. Mit warmen Worten verabschiedeten sich auch Schulleiterin Sibylle Daxlberger und die Vertreterinnen des Elternbeirats, Annette Heigl und Petra Scholz, von der äußerst beliebten Lehrerin. Zu den Klängen der Schulband und der Lehrerband bestand anschließend die Gelegenheit für alle Schülerinnen und Schüler, sich im Rahmen einer ungezwungenen „Pausenhofparty“ von Karin Plöckinger zu verabschieden. Leonhard Sedlbauer
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Der Übertritt von der Grundschule auf eine weiterführende Schule birgt nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern auch für deren Eltern eine große Umstellung. Nicht nur der Wechsel vom Klassenlehrer- aufs Fachlehrerprinzip, sondern auch ein neues Schulgebäude, viel mehr Mitschülerinnen und Mitschüler sowie weitere Schulwege sind Dinge, die oftmals ein mulmiges Gefühl hervorrufen, das sich über die sechswöchigen Ferien zwischen der vierten und fünften Jahrgangsstufe noch verstärken kann. An der Johann-Rieder-Realschule wirkt man diesem nun schon im zweiten Jahr erfolgreich durch eine lockere Begrüßungsfeier für die zukünftigen „Fünften“ entgegen, die auch heuer wieder am letzten Dienstag des Schuljahres nachmittags stattfand. Schulleiterin Sibylle Daxlberger und ihre Stellvertreterin Karin Plöckinger begrüßten alle Bald-Realschülerinnen und -schüler gemeinsam mit deren Eltern und stellten ihnen die wichtigsten Bezugspersonen der Schulfamilie persönlich vor. Bei verschiedenen, von der Fachschaft Sport vorbereiteten Spielen für die Kinder und Kaffee und Kuchen für die Eltern am Stand des Elternbeirats und Fördervereins gab es bereits Gelegenheit, erste Bekanntschaften im neuen Umfeld zu schließen. Die bereits feststehenden Klassenleitungen bestritten dann den zweiten Teil des Nachmittags, lotsten „ihre“ Klassen in deren zukünftige Räume, boten Kennenlernspiele und eine kleine Schulhausführung. Da es zum pädagogischen Konzept der Johann-Rieder-Realschule gehört, besonders in den unteren Jahrgangsstufen auf eng zusammenarbeitende Klassenleitungs-Tandems zu setzen, standen hierfür jeweils zwei Lehrkräfte für einen sanften Einstieg zur Verfügung. Am Ende des Nachmittags gingen alle Neuankömmlinge mit großer Vorfreude nicht nur auf die Ferien, sondern auch auf einen Schulanfang auf nicht mehr ganz so unbekanntem Terrain nach Hause.
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„Wir entlassen euch heute nicht in eine fertige, heile Welt – aber mit Mut, Herz und Zuversicht.“ Die Worte von Schulleiterin Sibylle Daxlberger am Ende ihrer Rede regten sicherlich einige der über 100 Absolventinnen und Absolventen der Johann-Rieder-Realschule Rosenheim zum Nachdenken an. Nach einer Vielzahl schriftlicher und mündlicher Prüfungen waren sie am vergangenen Donnerstag ins Ballhaus gekommen, um ihre Abschlusszeugnisse entgegenzunehmen – in festlichem, von der Schulband unter der Leitung von Alexander Gfrörer mitgestalteten Rahmen. Daxlberger warf in ihrer Ansprache einen Rundblick auf die aktuell herausfordernden Zeiten, wies aber auch auf viele bewältigte Krisen vergangener Jahrzehnte hin, in die ebenfalls tausende von Abschlussschülerinnen und -schülern hinein entlassen wurden. Die Schulleiterin appellierte an die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler, mit Zuversicht in die Welt hinauszugehen, was nicht heiße, dass „alles schon irgendwie gut“ werde, sondern an die Kraft zu glauben, Dinge verändern zu können. In den zurückliegenden sechs Jahren an der „JRRS“ habe jeder und jede bewiesen, dass Herausforderungen angenommen und Verantwortung übernommen werden könne, was auch Daxlberger selbst zuversichtlich stimmte. Den herzlichen Glückwünschen der Schulleiterin schlossen sich auch die Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Gabriele Leicht, sowie die Vertreterin des Elternbeirats, Barbara Schwendenmann, an. Die Dankesworte der Schülersprecher Felix Heigl, Markus Retzer und Ünal-Can Akel bildeten gleichzeitig auch den Abschluss ihrer eigenen Schullaufbahn, denn auch die drei Vertreter der SMV erhielten an diesem Vormittag ihre Abschlusszeugnisse. Bevor letztere, versehen mit individuellen und sehr persönlichen Worten der Klassenleitungen Georg Neugebauer (10a), Katrin Dräxl (10b), Anton Griesbeck (10c), Peter Walter (10d) und Julia Domani (10e), an die nunmehr ehemaligen Schülerinnen und Schüler vergeben wurden, galt es noch, insgesamt sechs herausragende Leistungen zu ehren. Als Jahrgangsbeste mit dem Traumschnitt von 1,0 erhielt Katja Berger (10c) aus den Händen von Sibylle Daxlberger ebenso einen Buchgutschein als Anerkennung wie ihre Klassenkameradin Agnesa Idrizi, Elnaz Sherjan (10d), Sophia Wratzlawek (10b), Lukas Adlmaier und Simon Zellner (beide 10a), die allesamt Notendurchschnitte von 1,5 oder besser erreicht hatten. Gelegenheit zum Feiern nicht nur für die Jahrgangsbesten, sondern für alle Schülerinnen und Schüler, ihre Familien und Lehrkräfte bestand dann traditionsgemäß beim Abschlussball, der am folgenden Freitag gemeinsam mit der städtischen Realschule für Mädchen in festlichem Rahmen im KuKo stattfand.
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Ein besonderes Highlight erlebten die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen bei der Autorenlesung mit der bekannten Schriftstellerin Katja Brandis. In einer spannenden und abwechslungsreichen Veranstaltung las die Bestsellerautorin nicht nur aus ihren beliebten Büchern, sondern gewährte auch exklusive Einblicke in ihren Schreiballtag. Mit viel Humor und Offenheit erzählte Katja Brandis, wie sie auf ihre Ideen kommt, wie Figuren entstehen und welche Schritte nötig sind, bis ein fertiges Buch im Regal steht. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dabei viele interessante Interna und stellten begeistert Fragen, die die Autorin geduldig und anschaulich beantwortete. Die Lesung war nicht nur unterhaltsam, sondern auch inspirierend – vielleicht hat sie sogar den einen oder die andere zum Schreiben motiviert. Ein herzliches Dankeschön an Katja Brandis für diesen gelungenen Vormittag und an Gaby Gieck für die Organisation.
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Mit einem stimmungsvollen Schulgottesdienst verabschiedeten sich heute Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der JRRS vom Schuljahr 2024/2025. Unter dem Motto „Mit dem Boot in die Ferien“ stand die Feier ganz im Zeichen der Vorfreude auf die kommenden sechs Wochen – eine Zeit, in der man abschalten, auftanken und einfach das tun kann, worauf man Lust hat. Symbolisch wurde ein Boot in den Mittelpunkt gestellt, das sinnbildlich für die Reise in die Ferien stand. Gemeinsam wurde überlegt, was alles „an Bord“ mitgenommen werden soll – Freude, Freunde, Sonne, Freiheit – aber auch Dankbarkeit für das, was im vergangenen Schuljahr gelungen ist. Der Gottesdienst regte jedoch nicht nur zum Träumen an, sondern auch zum Nachdenken: Nach den Ferien beginnt ein neues Schuljahr, das für viele Veränderungen bringen wird – neue Klassen, neue Lehrkräfte, neue Herausforderungen. Auch das wurde in Gebeten und Texten thematisiert – mit der Ermutigung, offen und zuversichtlich in das Unbekannte zu starten. Mit fröhlichen Liedern unseres tollen Chors, nachdenklichen Impulsen und einem kleinen Reisesegen endete der Gottesdienst. Jetzt heißt es: Leinen los – und schöne Ferien! Ein besonderer Dank gilt zum Abschluss Frau Schüle und Frau Parigger, die den Gottesdienst mit viel Herz, Kreativität und Engagement vorbereitet und gestaltet haben. Ohne ihren Einsatz wäre dieser gelungene Abschlussgottesdienst nicht möglich gewesen.
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Die Schulgemeinschaft der Johann-Rieder-Realschule hat über das Schuljahr 2024/25 knappe 2000 Pfandflaschen und -dosen gesammelt und kann somit stolze 256 Euro an die Bürgerstiftung Rosenheim (https://buergerstiftung-rosenheim.de/) spenden, die soziale Projekte für alle Altersstufen in Rosenheim initiiert und unterstützt. Ein großes Dankeschön an alle, die sich so fleißig beteiligt haben und besonders an Frau Weidemann, die die Organisation übernommen hat.
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Der heutige Vorlesetag an der JRRS war ein voller Erfolg! Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen konnten sich über spannende Lesungen freuen – gemütlich begleitet von einem gemeinsamen Frühstück, bei dem auch in Zeitungen geschmökert wurde. Zudem ermöglichten unsere Sportlehrkräfte das "Lesen in Bewegung in der Turnhalle". In den letzten beiden Schulstunden fand unser Bücherflohmarkt statt. Dabei wurden nicht nur Bücher verkauft, sondern auch viele andere Dinge, die unsere Schülerinnen und Schüler gerne nachhaltig weitergeben wollten. Eine tolle Aktion, die nicht nur zum Lesen anregte, sondern auch das Bewusstsein für Nachhaltigkeit stärkte. Ein herzliches Dankeschön an Frau Gieck für die Organisation dieses besonderen Tages!
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Ein Herz für die Kleinsten und ihre Familien hat die Klasse 8e in diesem Schuljahr bewiesen. Bereits bei der Weihnachts-Tombola hatte die Klasse 8e sich zum Ziel gesetzt, einen möglichst hohen Betrag für den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim zu erwirtschaften. Mit viel vorweihnachtlichem Eifer, Überzeugungskraft und Unterstützung der Klasseneltern wurden für die Tombola über 100 Sachpreise zusammengetragen (ausführlich im Jahresbericht). Im Januar 2025 konnte dann ganz offiziell ein stolzer Betrag von 660 Euro an Frau Mihaela Hammer und Frau Sanja Cvetko übergeben werden (https://www.kinderklinik-ro-ev.de/spende-johann-rieder- realschule-2/). Die große Begeisterung von Frau Hammer und Frau Cvetko für ihre ehrenamtliche Tätigkeit hinterließ einen so großen Eindruck, dass die Klasse 8e nun auch beim selbst organisierten Spezi- und Kuchenverkauf zugunsten der Finanzierung ihrer Wandertage beschloss, die Spende an den Förderverein nochmal um 140 Euro aufzustocken. So hat die Klasse nun innerhalb eines Schuljahres 800 Euro aufgebracht, um Frühgeborene und Kinder in medizinischen Notlagen sowie deren Familien zu unterstützen. Liebe 8e, wir sind stolz auf euren Teamgeist und euren Willen, anderen zu helfen! Eure Klassenleitungen Michaela Schüle und Christina Dörner
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