Projekte im Rahmen des IT-Unterrichts

WebTalk des Bayerischen Rundfunks am 24.11.2022 mit der Klasse 7a im IT-Unterricht

Passend zum IT-Lehrplanmodul „Informationsaustausch (soziale Netzwerke, Gefahren im Internet, usw.)“ weisen wir unsere Schüler:innen auf die  Gefahren und Möglichkeiten im Internet hin.

Deshalb bewarben wir uns im Rahmen der Medienkompetenzförderung des Bayerischen Rundfunks mit der Klasse 7a  auf ein Angebot des Projekts „BR macht Schule“.
Die Schüler:innen konnten  im IT-Saal einen WebTalk zum Thema „Wie tickt TikTok?“ mit der Medienexpertin Marion Uschold online erleben und damit Hintergrundwissen erfahren und jederzeit Fragen stellen, die direkt im Live-WebTalk umfänglich beantwortet wurden.

Die Referentin zeigte Bilder und Videos und wies darauf hin, wie Fakes leicht zu enttarnen sind, wie Algorithmen, Nutzerverhalten und deren Likes zusammenhängen und wo Gefahren lauern.

Fazit:

Ein reines Nutzungsverbot von diversen Plattformen wie z. B. TikTok, macht neugierig und weckt den Drang zum (unreflektierten) Konsumieren .

Eine offene und kritische Auseinandersetzung dagegen fördert die Erkenntnis, wie diese Socialmediaseiten funktionieren, welcher kommerzielle Nutzen dahinter steckt und wie Falschinformationen bewusst platziert aber letztendlich durch den kritischen Benutzer erkannt und gemieden werden.

Aus meiner Sicht: „Eine informative kritische Darstellung dieser Plattform“  .... Ingrid Leitner

Fazit der teilnehmenden Schüler:innen:

  • TikTok ist sehr gefährlich, nicht bei allen Mutproben (Challenges) teilnehmen.
  • Es gab dadurch auch schon Tote und Verletzte.
  • Es ist sehr viel Fake (Fälschungen, Lügen) darin enthalten.
  • Das Land in dem der TikTok-Betreiber ist (China) missachtet viele Persönlichkeitsrechte.
  • Auf TikTok ist auch viel Cybermobbing verbreitet.
  • Mit TikTok kann man Geld verdienen.
  • Die eingestellten Videos sind oft für Kinder und Jugendliche nicht geeignet.
  • Sich anmelden und damit Videos hochladen, darf man erst ab 12 Jahren mit Einverständnis der Eltern.
  • Die Videos auf TikTok kann man ohne Anmeldung anschauen (das ist gefährlich).
  • Man verschwendet damit viel Zeit (ich will nur 5 Minuten schauen und plötzlich ist schon eine ganze Stunde vorbei).
  • Videos sind oft bearbeitet bzw. unecht (gefakt).
  • Die Infoveranstaltung (WebTalk) war sehr gut und interessant.
  • Jetzt weiß ich auch, dass ein Algorithmus (Programmierung) bei TikTok die gezeigten Videos beeinflusst.
  • Wenn man ein Video erstellt, sollte man vorher ein Storyboard (die einzelnen Videoschritte) aufschreiben.
  • Tik Tok ist so ein Müll. Eigentlich braucht man das nicht.

 

Archiv - Teamarbeit während des Distanzunterrichts im Frühjahr 2021

IT-Projekt 9d-lei (Teamarbeit funktioniert auch im Distanzunterricht)

Für unsere Schüler*innen der 9. Klassen, die im Rahmen des IT-Lehrplan-Moduls „I5 – Projektarbeit“ eine umfassende Gruppenarbeit leisten sollten, war der Distanzunterricht eine besondere Herausforderung. Die Arbeit im Team konnte in den Monaten April bis Mai 2021 nur digital (über Online-Meetings und privater Online-Kommunikation) durchgeführt werden.

Die wichtigsten Punkte in diesem IT-Projekt sind, die bisher erlernten Grundlagen in der Informationstechnologie anzuwenden, neue Herausforderungen anzugehen und umzusetzen und im Freiraum der Teamarbeit, kooperativ und fair, termingerecht und lösungsorientiert zusammen zu arbeiten. Die Schüler*innen erhielten zu Beginn (im Rahmen des Methodentrainings) Tipps und Beispiele zur Umsetzung und die Information, dass die Lehrkraft für Fragen und Unstimmigkeiten jederzeit um Unterstützung gebeten werden kann. Regelmäßige Zwischenberichte säumten den Weg zum gewünschten Ziel.

Die Dreier- bzw. Viererteams, die sich unter  Berücksichtigung der eigenen Vorstellungen zusammen gefunden haben, konnten sich aus mehreren Teilaufgaben jeweils eine Aufgabe heraussuchen.

Folgende Themen wählten die IT-Gruppen von Frau Leitner in der 9d  aus:

Als Zielgruppe (Zuschauer) für die Präsentationen, sollten Schüler*innen ab der 8. Jahrgangsstufe begeistert und mit möglichst vielen praxisnahen Informationen versorgt werden.

Es wurden Stoff-  und Ideensammlungen mit einer digitalen Mindmap aufbereitet, sowie Projekttagebücher und Arbeitsprotokolle digital geführt. Jedes Team suchte sich ein bis zwei Interviewpartner*innen, die selbst Erfahrungen auf dem gewählten Gebiet haben. Es wurden Fragen überlegt,  Audio- und Videos aufgenommen mit entsprechenden Programmen geschnitten und  optimiert.

Diese Interviews wurden in die Präsentationen eingebaut und enthielten wertvolle Tipps  aus erster Hand, die man nicht im Internet findet.
Als Gesprächspartner konnten ein Maurer, eine Friseurin, ein Schreiner, eine FOS-Absolventin und eine Krankenpflegerin über ihre persönlichen Erfahrungen lebendig berichten.

Dank der Möglichkeit in Teilgruppenmeetings über das Meetingtool „Webex“ kommunizieren zu können, war die gemeinsame Arbeit in den Dreier- oder Vierergruppen gut durchzuführen. Die Teammitglieder konnten sich hier persönlich austauschen und sich gegenseitig ihre Entwürfe und erarbeiteten Dateien zeigen, besprechen, überprüfen und bewerten.

Die abschließende Präsentation erfolgte im Gesamtmeeting, wobei der Vortragsablauf von einem Moderator des Teams gesteuert wurde und die einzelnen Unterpunkte über Audiobeiträge der einzelnen Teammitglieder ausführlich erläutert wurden.

Um die gesamten Themen auch als Video an Interessenten zu versenden, bzw. auf der Homepage zu veröffentlichen, wurden (teilweise) aus den Powerpoint-Präsentationen moderierte Videos generiert und die Einverständniserklärung (für die Veröffentlichung) von den Interviewpartner erbeten.

Fazit:
Dank der guten technischen Ausstattung der Schüler*innen und ihrem persönlichen Engagement konnten aufschlussreiche Informationen über die unterschiedlichen Berufe und Bildungseinrichtungen gezeigt werden.

 

 

(Ingrid Leitner)