„Wir entlassen euch heute nicht in eine fertige, heile Welt – aber mit Mut, Herz und Zuversicht.“ Die Worte von Schulleiterin Sibylle Daxlberger am Ende ihrer Rede regten sicherlich einige der über 100 Absolventinnen und Absolventen der Johann-Rieder-Realschule Rosenheim zum Nachdenken an. Nach einer Vielzahl schriftlicher und mündlicher Prüfungen waren sie am vergangenen Donnerstag ins Ballhaus gekommen, um ihre Abschlusszeugnisse entgegenzunehmen – in festlichem, von der Schulband unter der Leitung von Alexander Gfrörer mitgestalteten Rahmen. Daxlberger warf in ihrer Ansprache einen Rundblick auf die aktuell herausfordernden Zeiten, wies aber auch auf viele bewältigte Krisen vergangener Jahrzehnte hin, in die ebenfalls tausende von Abschlussschülerinnen und -schülern hinein entlassen wurden. Die Schulleiterin appellierte an die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler, mit Zuversicht in die Welt hinauszugehen, was nicht heiße, dass „alles schon irgendwie gut“ werde, sondern an die Kraft zu glauben, Dinge verändern zu können. In den zurückliegenden sechs Jahren an der „JRRS“ habe jeder und jede bewiesen, dass Herausforderungen angenommen und Verantwortung übernommen werden könne, was auch Daxlberger selbst zuversichtlich stimmte. Den herzlichen Glückwünschen der Schulleiterin schlossen sich auch die Dritte Bürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Gabriele Leicht, sowie die Vertreterin des Elternbeirats, Barbara Schwendenmann, an. Die Dankesworte der Schülersprecher Felix Heigl, Markus Retzer und Ünal-Can Akel bildeten gleichzeitig auch den Abschluss ihrer eigenen Schullaufbahn, denn auch die drei Vertreter der SMV erhielten an diesem Vormittag ihre Abschlusszeugnisse. Bevor letztere, versehen mit individuellen und sehr persönlichen Worten der Klassenleitungen Georg Neugebauer (10a), Katrin Dräxl (10b), Anton Griesbeck (10c), Peter Walter (10d) und Julia Domani (10e), an die nunmehr ehemaligen Schülerinnen und Schüler vergeben wurden, galt es noch, insgesamt sechs herausragende Leistungen zu ehren. Als Jahrgangsbeste mit dem Traumschnitt von 1,0 erhielt Katja Berger (10c) aus den Händen von Sibylle Daxlberger ebenso einen Buchgutschein als Anerkennung wie ihre Klassenkameradin Agnesa Idrizi, Elnaz Sherjan (10d), Sophia Wratzlawek (10b), Lukas Adlmaier und Simon Zellner (beide 10a), die allesamt Notendurchschnitte von 1,5 oder besser erreicht hatten. Gelegenheit zum Feiern nicht nur für die Jahrgangsbesten, sondern für alle Schülerinnen und Schüler, ihre Familien und Lehrkräfte bestand dann traditionsgemäß beim Abschlussball, der am folgenden Freitag gemeinsam mit der städtischen Realschule für Mädchen in festlichem Rahmen im KuKo stattfand.
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Ein besonderes Highlight erlebten die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen bei der Autorenlesung mit der bekannten Schriftstellerin Katja Brandis. In einer spannenden und abwechslungsreichen Veranstaltung las die Bestsellerautorin nicht nur aus ihren beliebten Büchern, sondern gewährte auch exklusive Einblicke in ihren Schreiballtag. Mit viel Humor und Offenheit erzählte Katja Brandis, wie sie auf ihre Ideen kommt, wie Figuren entstehen und welche Schritte nötig sind, bis ein fertiges Buch im Regal steht. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dabei viele interessante Interna und stellten begeistert Fragen, die die Autorin geduldig und anschaulich beantwortete. Die Lesung war nicht nur unterhaltsam, sondern auch inspirierend – vielleicht hat sie sogar den einen oder die andere zum Schreiben motiviert. Ein herzliches Dankeschön an Katja Brandis für diesen gelungenen Vormittag und an Gaby Gieck für die Organisation.
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Mit einem stimmungsvollen Schulgottesdienst verabschiedeten sich heute Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der JRRS vom Schuljahr 2024/2025. Unter dem Motto „Mit dem Boot in die Ferien“ stand die Feier ganz im Zeichen der Vorfreude auf die kommenden sechs Wochen – eine Zeit, in der man abschalten, auftanken und einfach das tun kann, worauf man Lust hat. Symbolisch wurde ein Boot in den Mittelpunkt gestellt, das sinnbildlich für die Reise in die Ferien stand. Gemeinsam wurde überlegt, was alles „an Bord“ mitgenommen werden soll – Freude, Freunde, Sonne, Freiheit – aber auch Dankbarkeit für das, was im vergangenen Schuljahr gelungen ist. Der Gottesdienst regte jedoch nicht nur zum Träumen an, sondern auch zum Nachdenken: Nach den Ferien beginnt ein neues Schuljahr, das für viele Veränderungen bringen wird – neue Klassen, neue Lehrkräfte, neue Herausforderungen. Auch das wurde in Gebeten und Texten thematisiert – mit der Ermutigung, offen und zuversichtlich in das Unbekannte zu starten. Mit fröhlichen Liedern unseres tollen Chors, nachdenklichen Impulsen und einem kleinen Reisesegen endete der Gottesdienst. Jetzt heißt es: Leinen los – und schöne Ferien! Ein besonderer Dank gilt zum Abschluss Frau Schüle und Frau Parigger, die den Gottesdienst mit viel Herz, Kreativität und Engagement vorbereitet und gestaltet haben. Ohne ihren Einsatz wäre dieser gelungene Abschlussgottesdienst nicht möglich gewesen.
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Die Schulgemeinschaft der Johann-Rieder-Realschule hat über das Schuljahr 2024/25 knappe 2000 Pfandflaschen und -dosen gesammelt und kann somit stolze 256 Euro an die Bürgerstiftung Rosenheim (https://buergerstiftung-rosenheim.de/) spenden, die soziale Projekte für alle Altersstufen in Rosenheim initiiert und unterstützt. Ein großes Dankeschön an alle, die sich so fleißig beteiligt haben und besonders an Frau Weidemann, die die Organisation übernommen hat.
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Der heutige Vorlesetag an der JRRS war ein voller Erfolg! Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen konnten sich über spannende Lesungen freuen – gemütlich begleitet von einem gemeinsamen Frühstück, bei dem auch in Zeitungen geschmökert wurde. Zudem ermöglichten unsere Sportlehrkräfte das "Lesen in Bewegung in der Turnhalle". In den letzten beiden Schulstunden fand unser Bücherflohmarkt statt. Dabei wurden nicht nur Bücher verkauft, sondern auch viele andere Dinge, die unsere Schülerinnen und Schüler gerne nachhaltig weitergeben wollten. Eine tolle Aktion, die nicht nur zum Lesen anregte, sondern auch das Bewusstsein für Nachhaltigkeit stärkte. Ein herzliches Dankeschön an Frau Gieck für die Organisation dieses besonderen Tages!
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Ein Herz für die Kleinsten und ihre Familien hat die Klasse 8e in diesem Schuljahr bewiesen. Bereits bei der Weihnachts-Tombola hatte die Klasse 8e sich zum Ziel gesetzt, einen möglichst hohen Betrag für den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim zu erwirtschaften. Mit viel vorweihnachtlichem Eifer, Überzeugungskraft und Unterstützung der Klasseneltern wurden für die Tombola über 100 Sachpreise zusammengetragen (ausführlich im Jahresbericht). Im Januar 2025 konnte dann ganz offiziell ein stolzer Betrag von 660 Euro an Frau Mihaela Hammer und Frau Sanja Cvetko übergeben werden (https://www.kinderklinik-ro-ev.de/spende-johann-rieder- realschule-2/). Die große Begeisterung von Frau Hammer und Frau Cvetko für ihre ehrenamtliche Tätigkeit hinterließ einen so großen Eindruck, dass die Klasse 8e nun auch beim selbst organisierten Spezi- und Kuchenverkauf zugunsten der Finanzierung ihrer Wandertage beschloss, die Spende an den Förderverein nochmal um 140 Euro aufzustocken. So hat die Klasse nun innerhalb eines Schuljahres 800 Euro aufgebracht, um Frühgeborene und Kinder in medizinischen Notlagen sowie deren Familien zu unterstützen. Liebe 8e, wir sind stolz auf euren Teamgeist und euren Willen, anderen zu helfen! Eure Klassenleitungen Michaela Schüle und Christina Dörner
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Am gestrigen Mittwoch fanden bei perfektem Wettkampfwetter die Bundesjugendspiele statt. Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen zeigten in den Disziplinen Wurf, Sprint und Sprung großartige sportliche Leistungen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit großem Eifer und viel Freude dabei und gaben ihr Bestes. Zahlreiche beeindruckende Ergebnisse und persönliche Bestleistungen konnten erzielt werden. Unterstützt von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sowie den Lehrkräften herrschte eine tolle Stimmung auf dem Sportplatz. Ein herzlicher Dank gilt der Sportfachschaft, allen beteiligten Lehrkräften und insbesondere Herrn Schmaus als Hauptorganisator, die diesen Tag möglich gemacht haben. Ebenso bedankt sich die Schule bei der SMV, die unsere Sportlerinnen und Sportler mit Brotzeit und Getränken versorgte sowie bei unseren Schulsanitätern, die bei kleineren Einsätzen zur Stelle waren.
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Gewissermaßen zum Auftakt der Pfingstferien veranstaltete die Johann-Rieder-Realschule Rosenheim am vorletzten Schultag ihren traditionellen Bunten Abend, der wieder zahlreiche Angehörige und Freunde der Schulfamilie in die Turnhalle am Nörreut lockte. Im Rahmen dreier Probentage sowie zahlreicher Nachmittagsproben hatten sich alle Mitwirkenden über Monate hinweg auf ihre großen Auftritte vorbereitet – wie immer tatkräftig angeleitet von Alexander Gfrörer, dem hauptverantwortlichen Musiklehrer. Angesichts der Schülerinnen und Schüler, die bereits ungeduldig hinter der Bühne auf ihren Einsatz warteten, beschränkte sich die Schulleiterin Sibylle Daxlberger in ihrer Begrüßung auf herzliche Dankesworte an alle Mitwirkenden sowie den Elternbeirat und überreichte kleine Präsente als Zeichen der Wertschätzung. Nach dem einleitenden Auftritt der Gitarrengruppe unter der Leitung von Georg Neugebauer, die Klassiker wie „A Horse with No Name“ von America zum Besten gab, begann das Theaterstück, das als roter Faden durch den gesamten Abend führte. „Alice im Wunderland“, Lewis Carrolls zeitloses Werk, bildete die Grundlage – allerdings in einer modernen Interpretation: Alice träumte sich nicht aus einem Garten, sondern aus einer eher öden Deutschstunde ins Wunderland. Dieses wurde natürlich bevölkert von altbekannten Figuren wie der Grinsekatze, dem verrückten Hutmacher und der Herzkönigin. Das gesamte Abenteuer entpuppte sich für die Titelfigur als eine Reise zur Selbstfindung, also ein Motiv, das für eine Realschule voller Kinder und Heranwachsender kaum passender sein könnte. Der skurrile Selbstfindungstrip wurde durch zur jeweiligen Szene passende musikalische und tänzerische Einlagen aufgelockert, unterstützt durch eindrucksvolle, von Anke Haas selbst hergestellte Requisiten und eine aufwändige Bühnentechnik. Die Schulband unter der Leitung von Alexander Gfrörer überzeugte sowohl mit aktuellen Hits als auch mit Klassikern und wurde immer wieder von der Gitarrengruppe unterstützt. Das im Original vorgesehene Hummerballett wurde kurzerhand durch eine Hip-Hop-Choreografie ersetzt, einstudiert von Stefanie Herrmannsdörfer, die zudem mit weiteren Auftritten vertreten war. Schließlich kam sogar die von einigen motivierten Schülern selbst ins Leben gerufene Schuhplattlergruppe zu ihrem ersten offiziellen Einsatz auf großer Bühne, natürlich mit dem Klassiker „Ambosspolka“. Alle Schauspieler – tatsächlich bestand die gesamte Theatergruppe ausschließlich aus Jungen – meisterten ihre oft umfangreichen Textrollen souverän. Einige von ihnen übernahmen gleich mehrere Rollen, was mit aufwendigen Kostüm- und Maskenwechseln verbunden war. Unterstützt wurden die Nachwuchsschauspieler bei Einstudierung und Aufführung von den Regisseurinnen Daniela Parigger, Heidrun Sommer und Christina Grüner. Als weiterer unverzichtbarer Teil der Schulfamilie sorgten der Elternbeirat und der Förderverein an „Rieders Bunter Bar“ für die Getränkeversorgung des Publikums. Eine zweite, schulinterne Aufführung des Programms folgte am Freitagvormittag, sodass noch mehr Schülerinnen und Schüler in den Genuss des „Wunderlandes“ kamen. Leonhard Sedlbauer
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