13 mutige „Bergebezwinger“ wagten sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Heuberggipfel, wobei Schneefelder die Tour abwechslungsreich und zugleich anspruchsvoll machten. Für besondere Begeisterung sorgte unterwegs die Sichtung einer jungen Gams. Die Schülerinnen und Schüler meisterten die Wanderung gemeinsam und ohne Verletzungen, sodass die Vorfreude auf das nächste Abenteuer bereits groß ist. Melanie Hoffmann / Justine Trautmann
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Unsere Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dieses Jahr bei der Projektpräsentation mit unserer Zukunft. Lesen Sie selbst im beigefügten Zeitungsartikel (OVB am 27.02.2026).
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Am 12. Februar 2026 fanden an unserer Schule die „Stunden der Demokratie“ statt. In den Klassenzimmern wurden die Projekte präsentiert, die im vergangenen Halbjahr während der Verfassungsviertelstunde entstanden sind. Dabei zeigte sich eindrucksvoll die große Vielfalt unserer Schule und die Kreativität unserer Schülerinnen und Schüler. Neben zahlreichen weiteren Projekten präsentierte die 5e ihr Smoothie-Fahrrad, bei dem die Kinder nicht nur kräftig in die Pedale traten, sondern sich auch mit gesunder Ernährung als wichtigem Kinderrecht beschäftigten. Die 7e setzte sich intensiv mit dem Thema Fake News auseinander und gestaltete dazu liebevoll ausgearbeitete Pixibücher, in denen anschaulich erklärt wurde, wie Falschmeldungen entstehen, warum sie sich schnell verbreiten und wie man verlässliche Informationen erkennt. Die 8e beschäftigte sich mit Mobbing und Ausgrenzung und entwickelte dazu ein eindrucksvolles Theaterstück. Darin wurde deutlich, wie verletzend Ausgrenzung sein kann und wie wichtig Zusammenhalt, Mut und gegenseitige Unterstützung sind. Dies ist nur ein kleiner Einblick. Darüber hinaus präsentierten die anderen Klassen zahlreiche weitere spannende Beiträge: Es gab Vorträge zur Nutzung von Social Media, einen informativen Nachrichtenpodcast, kreative Wandgestaltungen, abwechslungsreiche Escape-Rooms und viele weitere Ideen zu entdecken. Ganz im Zeichen der Demokratie arbeiteten die Klassen im vergangenen Halbjahr engagiert an ihren Projekten und präsentierten diese mit großem Stolz. Während der „Stunden der Demokratie“ besuchten sich die Klassen gegenseitig und hatten so die Möglichkeit, die Ergebnisse der anderen zu sehen, Neues zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie lebendig Demokratie im Schulalltag sein kann und wie viele gute Ideen entstehen, wenn Schülerinnen und Schüler gemeinsam an wichtigen Themen arbeiten. Justine Trautmann
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Im Rahmen des Demokratietages der 5. Klassen stand in diesem Jahr das wichtige Thema Kinderrechte im Mittelpunkt. Die Klasse 5a setzte dabei einen besonderen Schwerpunkt: Sie beschäftigte sich intensiv mit dem Recht auf Gesundheit – einem grundlegenden Kinderrecht, das weltweit von großer Bedeutung ist. Doch die Schülerinnen und Schüler beließen es nicht nur bei Theorie und Plakaten. Ganz im Sinne des handlungsorientierten Lernens planten und organisierten sie eine praktische Aktion: ein gesundes Frühstück für alle. Auf dem Buffet fanden sich zahlreiche gesunde Zutaten: Haferflocken, frisches Obst, cremiger Joghurt sowie eine Auswahl an Nüssen und Saaten. Die Kinder erklärten ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, warum diese Lebensmittel wertvoll für den Körper sind und wie eine ausgewogene Ernährung zur Gesundheit beiträgt. Ein besonderes Highlight war das selbst gebaute Smoothie-Bike. Mit viel Engagement und Kreativität wurde ein Fahrrad so umfunktioniert, dass durch kräftiges Treten ein Mixer betrieben wurde. So konnten frische Smoothies aus Obst direkt „erstrampelt“ werden. Der Andrang war groß, und es machte sichtlich Spaß, sich sein Getränk durch eigene Muskelkraft zuzubereiten. Die Aktion war ein voller Erfolg: Alle Speisen und Getränke wurden restlos verzehrt, und das Bewusstsein für das Recht auf Gesundheit wurde auf lebendige und nachhaltige Weise gestärkt. Die Klasse 5a hat eindrucksvoll gezeigt, wie Demokratiebildung und praktisches Engagement Hand in Hand gehen können. Melanie Hoffmann / Nurgül Kaya
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Am Montag, den 23.2. fand in der Stadtbibliothek Rosenheim der Stadtentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen statt, bei dem Hannes Eder (6a) eine wirklich tolle Leistung zeigte! Vor gar nicht kleinem Publikum und starker Konkurrenz zeigte Hannes als einer von zwei teilnehmenden Jungen sein Können und bewies Konzentration und Nerven. Ohne Zittern und mit klarer, deutlicher Stimme las er im 1. Durchgang aus seinem selbst gewählten Buch (Cornelia Funke: Der Drachenreiter) und im 2. Durchgang eine Stelle aus einem ihm unbekannten Buch vor. Eine Band als musikalisches Rahmenprogramm, gesunde (und weniger gesunde) Leckereien und natürlich ein absolutes Wohlfühlambiente rundeten einen tollen und gelungenen Nachmittag im Zeichen des Vorlesens ab, gemäß dem Motto: Lesen lohnt sich und Vorbilder lesen vor! Hannes, auch wenn es knapp für den 1. Platz nicht gereicht hat – das hast du heute ganz toll gemacht, wir sind stolz auf dich! U. Fink
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Am 4. Februar 2026 verwandelte sich unsere Sporthalle von 8:00 bis 13:00 Uhr in eine echte Volleyballarena: Alle sechs 9. Klassen traten bei einem großen Turnier gegeneinander an. Gespielt wurde unter klaren Bedingungen: Jede Mannschaft bestand aus sechs Spielerinnen und Spielern, davon mindestens einem Mädchen im Team. Nach zahlreichen spannenden und oft hart umkämpften Spielen ging es in die entscheidende Phase. Im Spiel um Platz 5 setzte sich die Klasse 9a gegen die 9e durch. Das kleine Finale um Platz 3 gewann die 9c gegen die 9f. Für echtes Herzklopfen sorgte schließlich das Finale: In einem äußerst spannenden Spiel behielt die 9b die Nerven und konnte sich knapp gegen die 9d durchsetzen – ein hart umkämpfter Turniersieg! Fairplay, Teamgeist und jede Menge Einsatz standen dabei jederzeit im Mittelpunkt. Doch damit war noch lange nicht Schluss: Zum krönenden Abschluss trat die Siegermannschaft der Schülerinnen und Schüler vor großer Zuschauerkulisse gegen die Lehrermannschaft an, die mit Frau Domani, Herrn Haubner, Herrn Humpl, Herrn Kley, Herrn Schmaus und Frau Zeeb besetzt war. Trotz großer Motivation und lautstarker Unterstützung musste sich die 9b hier geschlagen geben. Ein großes Dankeschön gilt den Schiedsrichtern aus den 10. Klassen, die alle Spiele souverän leiteten, sowie den Sanitätern, die den gesamten Vormittag über aufmerksam im Einsatz waren. Dank des Engagements aller Teilnehmer, Helfer und Zuschauer wurde das Volleyballturnier zu einem sportlichen, spannenden und rundum gelungenen Vormittag, der sicher noch lange in Erinnerung bleibt. Organisiert wurde das sportliche Highlight von den Sportlehrkräften Sandro Kley und Birgit Zeeb. Birgit Zeeb
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Der Schulgemeinschaft der JRRS war es eine große Freude, die Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern Frau Daniela Ludwig, MdB, zu einem kurzfristigen Besuch im Rahmen der Projektpräsentation begrüßen zu dürfen. Gemeinsam mit vielen Zuhörerinnen und Zuhörern konnte Frau Ludwig sich selbst ein Bild von unserem „FutureLab“ machen und einem Vortrag zum Thema „Medizin des Jahres 2035“ miterleben. In einer kurzen Grußansprache zeigte sie sich beeindruckt von der Leistung der Schülerinnen und Schüler, sich binnen weniger Monate und neben dem ganz normalen Schulalltag derart in ein Thema einzuarbeiten und ein so gut aufbereitetes Ergebnis zu präsentieren. „Bleibt engagiert und bleibt kritisch gegenüber dem, was man euch einfach vorsetzen möchte“, gab Ludwig unseren Schülerinnen und Schülern abschließend noch mit auf den Weg. Am Ende des Kurzbesuches stand dann noch eine Besichtigung der neu gestalteten Wertewand im Erdgeschoss des A-Baues sowie unserer mittlerweile bekannten Grundrechtetreppe. Wir bedanken uns bei Frau Ludwig herzlich für ihren Besuch bei uns! Leonhard Sedlbauer
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Von November ’25 bis Februar ‘26 begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9e im Rahmen des Geschichteunterrichts auf die Suche nach Spuren des 2. Weltkriegs in ihrer Heimat. Mit ihrer Podcastreihe nimmt die Klasse am Schülerwettbewerb „Spurensuche: 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges“ des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. teil. Die Schülerinnen und Schüler wurden fündig in Straßennamen, bei Kriegerdenkmälern, auf dem Stadtfriedhof, am Bahnhofsareal, in Bäumen, im Stadtarchiv, in Tagebüchern, in der heimischen Schublade … doch vor allem trafen sie auf die Geschichten von drei jungen Menschen: Elisabeth, Georg und Karel. Drei große steinerne Kreuze wachen im Stadtfriedhof Rosenheim über die dortige Kriegsgräberstätte mit um die 500 Begrabenen. Dort liegen Rosenheimer oder in Rosenheim Stationierte, die besonders während der Bombardierungen durch die Alliierten ihr oft sehr kurzes Leben verloren. Mit dieser besonderen Gedenkstätte und den Weltkriegsdenkmälern in den Außenorten Rosenheims setzten sich zwei Gruppen von uns näher auseinander. (Episode 1) Ein eher unscheinbarer Gedenkstein im Ortsteil Haidholzen erinnert an die Vergangenheit des Geländes als Flakkaserne und als Außenlager des KZs Dachau. Die Geschichte und Spuren desselben recherchierte eine weitere Gruppe der 9e. (Episode 3) Karel Hobo, ein 16-jähriger Junge aus Rotterdam erlebte das Kriegsende 1945 als Zwangsarbeiter am Rosenheimer Bahnhof. Er ist der Einzige der drei jungen Menschen, der die Zeit des 2. Weltkriegs überlebte. Seine Spuren fanden wir am Rosenheimer Bahnhof und in seinem Tagebuch, das uns dankenswerterweise vom Rosenheimer Stadtarchiv zur Verfügung gestellt wurde. (Episode 4) Georg Hartl, Großonkel unseres Mitschülers Matthias, verstarb im Alter von 19 Jahren circa 40km südlich von Leningrad. In den Feldpostbriefen, die bis heute von der Familie aufbewahrt werden, erlebt der Leser - und im Podcast die Hörerinnen und Hörer - wie aus einem jungen, unbeschwerten Menschen ein junger Mann wurde, der einfach nur noch heim und die Eltern sehen wollte. An ihn erinnert kein öffentliches Denkmal, doch aus seiner Feldpost gellt deutlich der Appell, den Frieden zu wahren. (Episode 2) Elisabeth “Lisi“ Block ist bereits vielen Rosenheimern ein Begriff als Opfer der NS-Herrschaft. Auch sie verlor ihr Leben im Alter von 19 Jahren viel zu früh. Ihre Spuren verfolgten wir ausgehend von den Möbiusschleifen bis zu den vielen Seiten in ihrem Tagebuch. In ihnen findet sich der Leser - und im Podcast die Hörenden wieder - wenn sie vom Besuch des Rosenheimer Herbstfests, von Ausflügen in die umliegenden Städte und von sonnigen Tagen auf den Berggipfeln in der Umgebung schwärmt. Nach und nach aber berichtet sie von Einschränkungen, teilt ihre immer größer werdenden Ängste und schließlich bleiben die Seiten leer. (Episode 5) Wir haben die Spuren dieser drei jungen Menschen in unserer Heimatstadt gefunden und durch die Auseinandersetzung mit ihnen haben sie bei uns Spuren hinterlassen. Wer kann nach der Beschäftigung mit Lisis Tagebuch auf dem Gipfel der Hochries stehen und nicht daran denken, wie begeistert Lisi Block von ihrer Bergtour dorthin berichtet hat? Und wie unmenschlich und falsch es war, dass ihr und ihrer Familie Ausflüge dieser Art nur aufgrund der Herkunft plötzlich verboten wurden? Wir hoffen, durch unsere Podcastreihe „Spurensuche Rosenheim“ weitere Spuren zu diesen Menschen und Orten zu hinterlassen, die ihnen und ihrer Geschichte gerecht werden. Ein herzliches Dankeschön an alle Familienmitglieder und Angehörige, die ihr Wissen mit uns geteilt haben, an das Stadtarchiv Rosenheim, sowie an Frau Schüle und Herrn Hittinger für die Unterstützung! Die Klasse 9e der Johann-Rieder-Realschule Rosenheim mit Christina Dörner, Klassenleitung und Lehrkraft im Fach Geschichte, 12. Februar 2026 Shownotes zum Podcast Spurensuche Rosenheim - Klasse 9e SJ 2025/2026 Podcast Episode 1 Episode 1: Kriegsgräberstätte am Rosenheimer Stadtfriedhof, Weltkriegsdenkmäler in den Außenorten Sprecher: Leon Duibjohann, Jakob Eder, Markus Franz, Rechercheteam: Leon Duibohann, Filip, Alexander Feichtinger, Fabian Podcast Episode 2 Episode 2: Der Soldat Georg Hartl Sprecher: Matthias Ametsbichler, Leon Duijohann, Jakob Eder, Markus Franz Rechercheteam: Matthias Ametsbichler, Jakob Eder Podcast Episode 3 Episode 3: Das KZ-Außenlager Haidholzen Sprecher: Jakob Störr, Isabella Wall, Valentin Zangerl Rechercheteam: Bernhard Gerber, Maximilian Haimmerer, Jakob Störr, Valentin Zangerl Quellen – zuletzt aufgerufen am 10.02.2026: https://hdbg.eu/wiederaufbau/orte/detail/stephanskirchen/173 https://www.ovb-heimatzeitungen.de/rosenheim-land/2024/02/12/zwei-von-millionen.ovb https://www.ovb-heimatzeitungen.de/rosenheim-region/2025/05/07/einst-kz-aussenlager-heute-bonbonfabrik.ovb https://www.stadtarchiv.de/stadtgeschichte/rosenheim-im-3-reich/stephanskirchen-aussenlager-kz-dachau/ Podcast Episode 4 Episode 4: Karel Hobo und die Zerstörung des Rosenheimer Bahnhofs Sprecher: Belya Balci, Markus Franz, Lea Reimann Rechercheteam: Markus Franz, Liliana, Lea Reimann, Kateryna Stratiichuk, Lavinia Quellen zuletzt abgerufen am 10.02.2026 https://www.stadtarchiv.de/stadtgeschichte/eisenbahngeschichte/dritter-bahnhof/ https://www.stadtarchiv.de/stadtgeschichte/rosenheim-im-20-jahrhundert/1950-1959/provisorischer-und-neuer-bahnhof/ https://hdbg.eu/wiederaufbau/orte/detail/rosenheim/3 https://www.rosenheim.de/stadtarchiv-erhaelt-originaltagebuch-von-karel-hobo/ https://www.ovb-online.de/rosenheim/rosenheim-stadt/nach-zwangsarbeit-buerger-zweiter-klasse-9726514.html Herzlichen Dank an das Stadtarchiv für die Zusendung des übersetzten Tagebuchs! Podcast Episode 5 Episode 5: Elisabeth Block und die Möbiusschleifen Sprecher: Belya Balci, Nina Engelhardt, Markus Franz, Isabella Wall Rechercheteam: Belya Balci, Sara Gashi, Nina Engelhardt, Isabella Wall https://www.stadtarchiv.de/stadtgeschichte/rosenheim-im-3-reich/elisabeth-block/ https://www.rosenheim.de/pressemitteilungen/elisabeth-block-platz-und-erinnerungsschleife-eingeweiht/ https://hdbg.eu/biografien/detail/elisabeth-lisi-block/10258 https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/erinnerungsschleife-fuer-elisabeth-block/ https://www.stadtarchiv.de/stadtgeschichte/tagebuecher-von-elisabeth-block/
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