Rosenheim, den 29.01.2026 - Am heutigen Tag der Quellen waren Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c der Johann-Rieder-Realschule Rosenheim Teil einer besonderen Veranstaltung des Bayerischen Rundfunks im Münchner Volkstheater. Im Mittelpunkt des Projekts stand die intensive Auseinandersetzung mit dem Buch „Amon-Mein Großvater hätte mich erschossen“ von Jennifer Teege. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich dabei mit den Themen Schuld, Verantwortung und der oft schwierigen Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte im Kontext des Nationalsozialismus auseinander.
Begleitet von ihren Lehrkräften Frau Seidl und Frau Samper arbeiteten sich die Jugendlichen sensibel und reflektiert in die Thematik ein. Der Höhepunkt des Projekts war der Auftritt auf der Bühne des Münchner Volkstheaters, wo die Schülerinnen und Schüler den Opfern des NS-Regimes ihre Stimme gaben. Mit großem Engagement, Ernsthaftigkeit und Respekt machten sie historische Erfahrungen hörbar und schlugen zugleich eine Brücke zur Gegenwart.
Der Beitrag der Klasse 10c war ein eindrucksvolles Zeichen gegen das Vergessen und für eine offene, tolerante und bunte Zukunft, in der wir Verantwortung füreinander übernehmen und achtsam miteinander umgehen. Das Projekt zeigte eindrücklich, wie wichtig und wirkungsvoll Erinnerungsarbeit auch für junge Menschen heute ist.
Ein herzlicher Dank gilt den zehn motivierten Schülerinnen und Schülern der 10c sowie unserem Technikteam aus Lorenz B. und Andreas P., die mit ihrem Einsatz maßgeblich zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben.
Die Aufzeichnung „Gespräche gegen das Vergessen“ wird am Sonntag, 15. Februar um 20:15 Uhr auf ARD alpha ausgestrahlt.
https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/ausstrahlung-3979304.html
Yvonne Seidl und Lea Samper